Repräsentative Resuma-Umfrage zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Der deutsche Fußballtraum: Neue Studie belegt, dass man in Deutschland vom Fußball träumt
Hamburg, 29.06.10
Gestern Morgen, am Tag nach dem WM-Spiel Deutschland gegen England, hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Resuma eine neue, bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter 1008 Deutschen zum Thema „Fußball-WM“ durchgeführt. Die aktuellen Ergebnisse wurden soeben ausgewertet und liegen jetzt vor.
Das überraschendste Ergebnis der neuen Resuma-Umfrage war, dass 7 Prozent der Deutschen am Morgen als Antwort auf die Frage „Wovon haben Sie letzte Nacht geträumt?“ von einem wie auch immer gearteten „Fußball-Traum“ berichteten, in dem sie entweder Zuschauer oder selbst Akteur waren.
Aus früheren Resuma-Untersuchungen zu den Träumen der Deutschen ist bekannt, dass die Menschen auch sonst von ihren Interessen, Freizeitbeschäftigungen und Hobbies träumen - aber ein „gemeinsamer Fußballtraum in Deutschland“ ist neu.
„Themen, mit denen die Menschen sich im Alltag gedanklich intensiv beschäftigen, finden besonders leicht Eingang in die Träume und werden auch unter den Traumereignissen am Morgen am besten erinnert“, erklärt die diplomierte Psychologin und Resuma-Geschäftsführerin Ulrike Pagel. „Dass 7 Prozent spontan von einem Fußball- Traum berichten, spricht dafür, dass die WM für nicht wenige Menschen einen ganz besonderen Stellenwert besitzt“.
Ebenfalls interessant, doch gleichzeitig weniger überraschend sind folgende Fakten, die sich gut mit den Forschungsergebnissen aus früheren Resuma-Studien zum Thema „Träume - Trauminhalte und Traumhandlungen“ decken:
18 Prozent träumten vom Verirren, Umherirren, Nichtankommen, von Starre oder Bewegungsunfähigkeit.
13 Prozent berichten von negativ besetzten Szenen geistiger oder körperlicher Art mit ihnen bekannten oder fremden Menschen (Gewalt, Streit, Kämpfe etc.).
10 Prozent sahen schöne Landschaften in ihren Träumen, genossen eine friedliche Atmosphäre oder waren auf Reisen.
9 Prozent träumten vom Fliegen.
8 Prozent wurden im Traum verfolgt, bedroht oder wurden in irgendeiner Weise mit dem Tod konfrontiert.
Und 20 Prozent der Befragten konnten sich an keinen Traum erinnern.
Weitere Ergebnisse der Studie:
Wo haben die Menschen das WM-Spiel Deutschland gegen England gesehen?
36 Prozent der Bürger in Deutschland haben es gemeinsam mit Freunden zu Hause verfolgt. 28 Prozent hatten sich für ein „Public Viewing“ entschieden. 12 Prozent haben das Spiel alleine vor dem Fernseher genossen. Und 23 Prozent der Deutschen haben das Match gar nicht gesehen.
Auf die Frage „Wie bewerten Sie das in der 40. Spielminute England zu Unrecht nicht gegebene Tor?“ reagierten in der aktuellen Resuma-Umfrage 78 Prozent mit „gut“, „toll“ und/oder kommentierten, dies sei ein gerechter Ausgleich für die Fehlentscheidung bei der WM im Wembley-Stadion 1966 zuungunsten Deutschlands. 15 Prozent bewerteten die Fehlentscheidung des Schiedsrichters als „nicht gut“ und befanden, dass Gerechtigkeit wichtiger sei als ein Sieg oder dass der Sieg der deutschen Elf hierdurch einen üblen Nachgeschmack bekommen hätte.
Alle weiteren Studiendetails entnehmen Sie bitte dem mitgelieferten PowerPoint- Chartbericht oder fragen ihn unter presse@resuma.de kostenfrei an.
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